Gestern (19. Dezember 2018) verabschiedeten die Containerterminal-Betreibergruppe EUROGATE und die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in Bremen den sogenannten Zukunftstarifvertrag. Mit der Unterzeichnung des Abkommens haben die Parteien eine mehr als eineinhalbjährige Verhandlungsphase erfolgreich abgeschlossen. Der Tarifvertrag in den Ländern ist besonders bemerkenswert, weil er die Beschäftigten in Niedriglohngruppen besonders berücksichtigt und auch zahlreiche strukturelle Verbesserungen bewirkt. Das Ergebnis entspricht in etwa einer Erhöhung der Lohnskalen um 8 % und strukturellen Verbesserungen, was letztlich weitere 1 % bedeutete (“8 + 1%”). Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass sich der Zeitraum der Erhöhungen über 33 Monate (2,75 Jahre) erstreckt. 20.12.2018 – Bremen. EUROGATE und ver.di beschließen künftigen Tarifvertrag. DIE SEKTION BELOW enthält nur eine kleine Anzahl von Tarifverträgen, die große Berufsgruppen innerhalb unserer Gewerkschaft abdecken. Ihre Zustimmung wird hier möglicherweise nicht aufgeführt. Um es zu finden, klicken Sie hier. Im selben Monat schloss Verdi seinen ersten Tarifvertrag mit der Deutschen Lufthansa ab.

[24] Kurze Zeit später wurde Verdi offiziell in den DGB aufgenommen. [25] Die kleinsten regionalen Einheiten von Verdi sind die Ortsteile, die gebildet werden können, wenn es mehrere Abteilungen auf regionaler Ebene gibt. Diese Ortsteile sollen die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern unterstützen und vereinfachen. [26] Die nächste Stufe auf lokaler Ebene sind die bundesweiten Unionsbezirke, die wiederum den Bundesländern untergeordnet sind. Diese Bundesländer entscheiden einvernehmlich über die regionalen Strukturen und Dimensionen der Bezirke[26], während die Bundesländerbezirke selbst vom Gewerkschaftsrat eingerichtet werden. Verdi hat derzeit zehn Bundesländer: Der Tarifvertrag soll die Folgen von Automatisierungsmaßnahmen für die Beschäftigten sozialverträglich und mitbestimmt bewältigen. So sieht sie beispielsweise die Einrichtung eines Automatisierungsausschusses vor, der konzernweit für die Verwaltung von Beschäftigungsfragen zuständig ist und die Arbeitnehmervertreter und die Gewerkschaft in den Veränderungsprozess einbezieht. Sie enthält auch Vorschriften über Qualifikations- und Arbeitszeitmodelle, einschließlich möglicher Arbeitszeitverkürzungen. Ein vorübergehendes Kündigungsverbot aus betrieblichen Gründen sowie Kernpunkte eines kollektiv vereinbarten Sozialausgleichsplans wurden ebenfalls ausgehandelt. Die Tarifpolitik von Verdi hat vor allem durch Arbeitskämpfe im öffentlichen Dienst große Media-Aufmerksamkeit erregt. 2006 haben die Gewerkschaftsmitglieder einen neuen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Bundesländer angenommen, nachdem sie zuvor drei Monate lang gestreikt hatten. [55] Der Marburger Bund lehnte das damalige Verhandlungsergebnis ab und führte die Medien zu der Meldung, er begebe sich “auf Kollisionskurs” mit Verdi.

[57] Die Tarifgemeinschaft der beiden Gewerkschaften war bereits im Vorjahr aufgelöst worden. [58] 2007 starteten Verdi und der Deutsche Beamtenbund (DBB) eine drei Millionen Euro teure Werbekampagne unter dem Motto “Genug gespart”. [59] Ziel der Kampagne war es, die Aufmerksamkeit stärker auf die Arbeit des öffentlichen Dienstes im Vorfeld neuer Tarifverhandlungen zu lenken. [60] Nach einer Warnstreikwelle und mehreren Verhandlungsrunden forderten die Parteien im März 2008 eine Schlichtung. [61] [62] Obwohl dies misslang, einigte sich Verdi schließlich mit Bund, Ländern und Kommunen auf einen neuen Tarifvertrag. [63] [64] Die Gewerkschaft erzielte eine Lohnerhöhung von acht Prozent,[65] was einige Beobachter als schwere Belastung für die öffentlichen Haushalte bezeichneten. [66] Verdi zog im Handelsstreit insgesamt 50.000 neue Mitglieder an. [67] Später gelang es ihr, diesen Erfolg bei ähnlichen Verhandlungen im Jahr 2018 mit einer Vereinbarung zu wiederholen, die eine kumulative Erhöhung der Gehälter um 7,5 Prozent über einen Zeitraum von 30 Monaten vorsieht und Aufstockungen und zusätzliche Zahlungen umfasst, die den öffentlichen Sektor zu einem attraktiveren Arbeitgeber machen sollen.

[68] Anlässlich der Unterzeichnung sagte Ulrike Riedel, Mitglied des Vorstands der EUROGATE Group und Personaldirektorin: “Der neue Future-Kollektivvertrag ist das Ergebnis eines intensiven Verhandlungsprozesses.

Category : Uncategorized